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Kurhotel Sennis-Alp

  • banzermichelle
  • 7. Aug. 2024
  • 3 Min. Lesezeit

Am Mittwoch, dem 7. August 2024, machten wir uns auf den Weg nach Heiligkreuz zur Talstation der Seilbahn Palfries. Die Bahn fährt im Viertelstundentakt und fasst maximal acht Personen pro Gondel. Bitte reserviert unbedingt im Voraus einen Zeitslot auf der Webseite der Seilbahn.


Da es am Morgen geregnet hatte, konnten wir unseren gebuchten Slot problemlos telefonisch auf den Nachmittag verschieben. Dies ist jedoch nur möglich, wenn noch freie Plätze verfügbar sind.


Jodie durfte ohne Maulkorb mit in die Gondel, was für sie das erste Mal war. Anfangs fand sie es etwas unheimlich, gewöhnte sich aber nach den ersten fünf Minuten an die Geräusche. Falls euer Hund sich nicht in eine Gondel traut, gibt es auch die Möglichkeit, mit dem Auto bis zum Parkplatz in der Nähe der Bergstation zu fahren.


Allerdings ist die Gondelfahrt bereits ein Erlebnis für sich und sehr zu empfehlen. Man geniesst eine fantastische Aussicht und passiert einen wunderschönen Wasserfall.


Oben angekommen, machten wir uns auf den Weg. Wir entschieden uns für die Route über Castilu zur Alp Sennis. Die Wanderung dorthin ist sehr einfach, da es die meiste Zeit bergab geht. Bis zum Bergrestaurant Stralrüfi kann man sogar mit dem Kinderwagen laufen. Dort legten wir die obligatorische „Plättli-Pause“ ein und gönnten uns leckeren Bergkäse und Salsiz als perfekten Nachmittagssnack.



Nach etwa 2,5 Stunden (inklusive Pause) erreichten wir das Kurhaus Sennis-Alp. Wir bezogen unser Doppelzimmer, das wir zuvor online reserviert hatten. Wichtig: Wenn ihr im Hotel zu Abend essen möchtet, müsst ihr dies ebenfalls vorab reservieren und per Mail anmelden.



Zur Belohnung gab es noch ein Eis, danach erkundeten wir gemeinsam mit Jodie die wunderschöne Umgebung rund um das über 100 Jahre alte Hotel. Hier hat man weder Empfang noch WLAN, man ist also richtig abgeschieden, was wir sehr genossen haben.


Auf der grossen Wiese neben dem Haus kann man hervorragend mit dem Hund Frisbee oder Ball spielen, im Bach baden oder einmal um den kleinen See spazieren. Einfach herrlich.



In unserem Zimmer gab es ein Waschbecken und das Hotel bietet auch Näpfe, Decken und Handtücher für Hunde an. Dusche und WC befinden sich jeweils auf dem Gang für das gesamte Stockwerk. Da wir jedoch die einzigen Hotelgäste waren, hatten wir diese Einrichtungen für uns allein.


Am Abend assen wir im urigen Jägerstübli, da es draussen doch zu kalt war. In den Speisesaal und ins Stübli dürfen Hunde leider nicht mit. Jodie musste also auf dem Zimmer warten. Wenn es warm ist, kann man jedoch auch draussen essen, wobei euch euer Vierbeiner selbstverständlich Gesellschaft leisten darf.


Das Essen war wirklich sehr lecker. Anschliessend liessen wir den Abend mit Gesellschaftsspielen, die im Kurhaus zur Verfügung gestellt werden, ausklingen.


Das Haus ist sehr hellhörig, und man kann keinen Schritt gehen, ohne dass es knarzt, was bei einem so alten Gebäude ja auch verständlich ist und den authentischen Charme ausmacht. Da wir die einzigen Gäste waren, war es in der Nacht sehr ruhig, und wir konnten wunderbar schlafen. Auch Jodie blieb die ganze Nacht über entspannt.


Am Morgen wurden wir mit einem leckeren Frühstück verwöhnt und machten uns anschliessend gestärkt auf den Rückweg.


Wir entschieden uns für den Weg über die Alp Malun. Anfangs ging es steil bergauf, was für mich als Wandermuffel natürlich sehr anstrengend war. Jodie hingegen meisterte die Strecke voller Energie und ohne Anzeichen von Erschöpfung. Sobald die erste Etappe geschafft war, wurde der Weg abwechslungsreich und weniger steil. Jodie genoss es sichtlich, durch Wald und Wiesen zu hüpfen, über Matsch, Wurzeln und Steine. Auf dem Weg begegneten wir immer wieder Kühen, die zum Teil mitten auf dem Pfad standen. Hierbei haben wir Jodie selbstverständlich angeleint.



Nach etwa 2 Stunden und 20 Minuten erreichten wir das Berggasthaus Palfries. Glücklicherweise konnten wir spontan etwas früher mit der Bahn abfahren.





Es war ein wirklich schöner Ausflug für Mensch und Hund.


Ich gebe diesem Kurztrip zur Sennis-Alp 5 von 5 Pfoten und kann ihn auch Wanderanfängern empfehlen.





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